(.

1ög

oder macht man aus den Ursprüngen aller Nerven ein gemeinschaftliches Bündel, so wird die Durchschnitts- fläche dieses Bündels in Vergleichung mit der äussern Oberfläche unsers Körpers, wo (die Zähne, Haare und Nägel ausgennmmen) kein Punkt berührt wer­den kann, ohne einen Nerven zu treffen, fast ausser allem Verhaltniß klein seyn.

Folglich ist es nicht denkbar, daß für jeden Punkt die Nervensadchen in ununterbrochenem Zusammen­hänge vom Hirne so kommen, daß sie nur von ihrem Bündel durch Spaltung abträten, und übrigens wal­zenförmig oder cp lind risch blieben.

Lern. Albinus (der Bruder des Großen) Nervi cylbulrici, aliquantum compressi, recti et paral­lel!. De Natura hominis L. B. 1775. §. 879.

Fel. Fontana ,,le Nervi sono composti di tanti cord tilin lretti. li Opuscoli scientiiici.

Jam. Johnstone ,,E vev y nerve is properly spea- king a bündle of smaller nerves or cylimlrical threada in seinen Medical Essays Eversham 1795.

Jo. Christ. B.eilforma fdorum cylindracea, quae in optico vel alio nervo observatur, in sei­nem prächtigen Werke : Exercitt. anat. de strnctnra ner- totura. Halae 1796- pag 4.

Ich wundere mich, daß ich noch niemand gesehen habe, der diese neue, allen bisherigen Vorstellungen von den Nervenfaden entgegengesetzte Entdeckung, einer allge­meinen Eigenschaft derselben beachtet hätte, ohngeach- tet ich sie schon 1788 in meiner Übersetzung vvnHallerS Physivlogre bekannt machte.