verwandeln, oder mit Quecksilber aus der Scheide des Rückenmarks her anfütten. Je dicker der Stamm ist, desto dicker pflegt auch diese Scheide zu seyn. Nur wo die Nerven in Knochencanälen liegen, oder sonst fein und weich sind, z. B. an den großen Arte­rien, erkennt man nicht eine solche Scheide. Der aus­wendige lockere Zellstoff eines Nervens oder seiner Zellhaut ist dicker an den Nerven, die zwischen Mus­keln liegen, dünner an den Nerven der Eingeweide; innerhalb des Schedels und der Wirbelsäule kaum bemerklich. Er schützt die eigentliche Scheide vor Druck und leitet ihre Gefäße.

Uebrigens sieht man schon in diesen Scheiden hin und wieder die Nervenbündel mit einander verfloch­ten,, verkettet und vermischt. Je mehr sich die Rücken­marksnerven von ihren Knoten entfernen, desto spar­samer werden diese Verkettungen; am sparsamsten jn den Nerven der unteren Gliedmaßen 4 .

Zerlegung eines NervenS in Faden

§. Iiq.

Durch weniges Einwässern, und vorsichtige Zer­legung läßt sich ein Nervenbündel in desto mehrere Fäden zerlegen, je behutsamer man zu Werke geht; allein schwerlich läßt sich ein letztes oder einfaches Fäd-

4) krockaska Tab. 4. 5. 6.