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nämlich beide Hälften des großen Hirnes, die vordem und hintern Lappen des großen Hirnes, das große und kleine Hirn mit ihren markigen Schenkeln, das kleine Hirn mit demRückenmark, u.s.w. zusammen. Ueber- all, wo sie die graue Substanz des Hirnes bekleidet, besteht sie aus dichtern und dickern Gefäßen, als wo sie das Mark oder die Nerven bekleidet. Auch ist sie auf dem Rückenmarke dicker und starker, als auf dem Mark im Kopfe, und selbst wieder auf der vordem Fläche des Rückenmarks, dicker und stärker, als auf der hintern.
§. 15 -
Die äußere Fläche der Gefäßhaut des Hirnes ist glatt, theils, weil sie nur locker mit der Schleimhaut zusammenhängt; theils, weil alle ihre, in der Gefäßlehre im 119. bis i2Z. und 125. bis 128. §. ausführlich beschriebene, Arterien, wenn sie einmal an die graue Substanz des Hirnes gelangt sind, blos sich ins Hirn senken, ohne ein Aestchen an die Schleimhaut oder feste Hirnhaut zurück zu schicken. Nur ihre schon in ansehnliche Stämme zusammengeflossenen und in der Gefäßlehre im 245. §. ausführlich beschriebene Venen sieht man in die feste Hirnhaut, auf die im ,3. §. gedachte Art übergehen.
§. 16.
Von der Gefäßhaut begeben sich in alle Furchen