H
des großen und kleinen Hirnes an Lange und Dicke verschiedene Fortsatze, die sich oft wieder in mehrere kleinere Fortsätze theilen. Diese Furchen scheinen also blos gemacht zu seyn, damit sich diese Haut hineinbegeben kann. Durch eben dieses Bekleiden, oder Einwickeln bekömmt die äußere Fläche des großen Hirns das Ansehen von Därmen. Beym kleinen Hirne geschehen diese Einwickelungen von den Fortsätzen der Gefäßhaut mehr schichten - oder blätterweise und tiefer in die Substanz hinein, und selbst diese schichtenweisen Fortsätze schicken wieder kleinere kürzere Queerfortsätze ab, daher auch das kleine Hirn dichter oder in kleineren Portionen, mit der Gefäßhaut durchzogen wird.
Doch berührt nie ein solcher Fortsatz der Gefäßhaut das Mark selbst, sondern zeigt immer parallel rings um sich graue Substanz, und findet also in dieser grauen Substanz sein Ende. Ein besonders faltiger oder gekräuselter Fortsatz von ihr begiebt sich als Ad er netz §. 53. in die Hirnhöhlen, welche übrigens von ihr nur einen zarten Ueberzug haben.
In größeren Hirnen hat die Gefäßhaut mehrere und größere, die graue Substanz einwickelnde Fortsätze, folglich ist alsdann ihr Umfang auch größer.
Die innere oder mit der grauen Substanz des Hirnes befestigte Seite der Gefäßhaut findet man