so geschieden, daß dadurch Fortsätze und Blut­leiter entstehen; vom innern Blatte nämlich senkt sich in der Gegend des Kammes des Riechbeins, längst -der Mitte des Stirnbeins, der Pfeilnaht und eines Theiles des Hinterhauptstückes des Grundbcins, eine Verdoppelung meist senkrecht, doch sehr oft auch schief, zwischen die Hirnhälften, welche rückwärts allmählig breiter wird, und von ihrer Gestalt der Sichelfortsatz oder die große Sichel heißt 7 . Diese Sichel wird nach innen, oder gegen ihren con- eaven Rand zu, dünner, mit dem sie gewöhnlich nur hinten, selten der ganzen Lange nach, den Balken des Hirns berührt.

Weiter nach hinten zu theilt sich gleichsam diese große Sichel, indem sie breiter und dicker wird, für die rechte und linke Seite, haftet am Queertheile der Kreutzfurche des Hinterhauptstückes des Grundbeins, und am oberen Winkel der Pyramide des Schläfebei­nes, liegt also zwischen dem großen und kleinen Hirne, als ein festes, ober das kleine Hirn stark gespann­tes Zelt oder Zwerchfell der Hirnschalhöhle, und bildet vorne eine elliptische Oeffnung zum Durch­gänge des obersten Stückes des Rückenmarkes.

7) Die große Sichel sahen Garengtot Splanchnoloiaa Tome 2. p. 211. und Carlisle Medical Transactions London I7AZ. Art. IZ. fehlen.