hin, ohne, so viel man noch entdeckt hat, Zweige oder Fadchen in sie zu verbreiten *. Sie ist auch im gesunden Zustande ganz unempfindlich.
§. 6 .
Indem die Nerven durch die feste Hirnhaut gehen, scheint ihnen ihr inneres Blatt etwas von seiner Substanz mitzutheilen, und sie, wenigstens eine Strecke lang, gleichsam zu bekleiden. Ja die Sehnerven überzieht es bis an die Augapfel als eine starke abgesonderte Scheide, und hängt auch mit der Beinhaut der Augenhöhlen unzertrennlich zusammen 6 .
§- 7 *
Sie la%t sich sehr leicht in zwey Blätter, ein äußeres dickeres, und inneres dünneres, zerlegen, wie man oft ohne Anwendung eines Messers oder einer Gewalt wahrnimmt. Doch die Natur selbst hat hin und wieder diese Blätter, die schon beym Reiben zwischen den Fingern übereinander gleiten,
5) Huber wollte von dem durchgehenden Beynerven (d« Medulla fpinali pag. 17.NV9.) und sechsten Hirnnekven (Epistola ad Wigandum p. 9.) in sie verbreitete Fädchen gesehen haben, die ich doch nie finden konnte.
Daß alle übrigen angeblichen Nervenfadchen Blutgefäße waren, zeigt W r i sb e kg iN den Commentariis Goettingensibus vom Jahre 1777, der auch dieLirreratur hierüber vollständig liefert. Doch behaupteten nachher Malacarne und Vicq d’Azyr (@. B.eüexions S- 105.) wieder ihre Empfindlichkeit.
6) Siehe die achte Tafel meiner Iconum oculi liumani.
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