und zwar auf der Seite, mit welcher man sich vor­züglich auf den Schenkel stützt; hingegen sinkt das Hüftbein, und zugleich mit ihm auch der Rumpf auf der entgegengesetzten Seite herunter, deren Fuß näm­lich vorgebracht wird.

§. 437 -

Die Beweglichkeit der drey größten Knochen des Beckens, nämlich des Kreutzbeines und der Hüftbeine, untereinander ist sehr geringe, weil die Vereinigun­gen durch knorpelartige Bänder sehr straff sind, außer wenn bey Schwängern oder Gebährenden diese Bän­der erschlaffen 9 .

§. 438 .

Die Leiste, die vom Vorgebirge, Vorberge des Kreutzbeins rundlich anfängt, und sich zu beyden Seiten über die Hüftbeine schärfer werdend erstreckt, und an der Vereinigung der Schaamstücke der Hüft­beine ineinander läuft, gränzt sehr bestimmt das obere oder große Becken vom unteren oder kleinen, oder eigentlichen Decken ab, und stellt selbst den obern Rand des kleinen Beckens vor,

§. 439 .

Das obere Becken besteht gleichsam aus ein Paar leicht ausgeschweiften Schaalen, zwischen welche

9) Daß dies Wahrheit ftp, wird K chängewLM L umständ­lich bewiesen.