vollendet mit einer bald größeren, bald kleineren glatten Außenseite, die meist viereckig, doch auch dreyeckig ist, die untere Augenhöhlwand. — Sein vorderer Rand verbindet sich mittelst einer Naht mit dem Oberkiefer, der innere mit dem Niech- bein, der Hintere mit dem Grundbeine; der äußere ist glatt, und gehört zum vordem Rande der untern Augenhöhllücke. — Seine größere Hintere Höhle steht mit der Nasenhöhle in Verbindung, hilft auch wohl, mit einer nach vorne offenen Vertiefuug, eine Zelle des Siebbcincs — oder mit der größeren Zelle selbst die Höhle des Grundbeines (Sinus spheno- ideus) schließen; bisweilen ist diese Zelle bis aufeine kleine Mündung, mit der sie sich in die Grundbein- höhle öffnet, völlig geschlossen. — Bisweilen fehlt dies Augenhöhlstück gänzlich. — Bisweilen findet sich statt seiner ein Fortsatz am Oberkiefer', der gegen das Siebbein ausgehöhlt ist, und die Zelle desselben schließt; oder er wird durch ein Stück des Riechbeines ersetzt x .
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§- » 75 - '#
Zwischen dem Home und Augenhöhlstücke bleibt ein Ausschnitt übrig, der Blutgefäße und Nerven in die Nase durchläßt. Bisweilen zeigt sich statt dessen
9) Walter Knochenlehre Seite 157.
1) Meyer Band r- Seite 2z.
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