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Diese Grübchen dienen zur Aufnahme eigener häutigen Säckchen, in welche sich das Mark des Ge- hörncrvens bcgiebt.

Der Vorhof führt in die Mündungen der drey Bogengänge, deren fünf, nicht sechs sind (weil nämlich der obere und Hintere sich vereinigen), in die obere Treppe der Schnecke, und in die Wasserleitung des Vorhofs.

§. 140.

Die Schnecke (Cochlea), liegt mit ihrer Achse nach unten und außen gerichtet, besteht aus zwey und einer halben Windung; die rechte Schnecke ist rechts, die linke links um die Spindel (Modiolus) ge­wunden, doch nicht gleich, sondern lauft erst gerade, ehe sie sich um die Spindel legt; die erste Hälfte der zweyten Windung ist weit schmäler als die zweyte Hälfte; auch hört die Spitze der Spindel schon in der zweyten Windung auf Sie endigt sich nicht spitz, sondern rund, mit einer Art Kuppel.

§. 14k.

Durch ein knöchernes Spiralblatt wird die Schnecke in zwey Gänge oder Treppen abgetheilt, in die obere engere Vorhofstreppe (8cala Vestibuli), und in die untere weitere Pauckentreppe (Scala

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9) Ebend. Tab. 8. Hg. 4- ggt.