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A n, e r i k a n e r.
§. 66 .
Der Schede! eines Nordamerikaners in Blu. menbachs Sammlung, von dem ich genaue Zeichnungen besitze, und den er selbst Tab. 9. twDecas abbildet, „hat eine große, breite, ziemlich viereckige „Fläche des sehr niedergedrückten Scheitels, der sich „dagegen zu beiden Seiten nach den Schläfebeinen „zu recht kuglig wölbt; statt daß die Ränder des „Plani Semicircularis beytN Mumienkopf, V0N dm „Jochbeinen an nach dem Scheitel convergiren, so „divergiren sie hingegen bei) diesem gar auffallend; „'0 sehr hervorstehcnde, tief ausgewürkte Backenkno- „chen, und 3 ) eine sehr weite, geräumige Nasen- „höhle 2 ; die Arcus superciliates sehr groß und hoch „gewölbt. Die Gesichtslinie ist ziemlich senkrecht, „der Hinterkopf merklich breiter, als bey Europäern, „geschweige, als beym Neger- oder Mumienkopf. „Die Vorderzähne des Oberkiefers (denn der untere „fehlt) laufen wie Meise! in eine scharfe Schneide, „völlig das entgegengesetzte Extrem der Mumien- „zähne. Die flachen Knochen sind sehr dünne, und „der ganze Kopf sehr leicht: also fast in allem das „Widerspiel vom Neger 3 .”
r) Erxleben. Mammalia S- 2. naribus patulis.
3) Blumenbachs Knochenlehre. S. 8y> und S- 248.