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Feine Gläser mit Präparaten, an denen viel gelegen ist, stekt man noch in eine Rindsbkase; kleine und schmahle länglichte Gefäße in Stäke von Gedärmen, die man unten und oben fest zubindet. Man verhütet dadurch, daß wenn das Glas ja unterwegs zerspringen sollte, der Weingeist doch nicht völlig ausstießen noch das Präparat vertroknen kann. Die übrige Gläser umwikelt man, jedes einzelne mit weichem Papier. Wenn nun alle Glaser zum Einpakeu zurecht gemacht sind, so stellt man sie nach der verschiedenen Größe zusammen. Die kleine Gläser welche nur 2 biß 4 Zoll in der Höhe und höchstens 3 Zolle in der Weite haben, stekt man in runde, cylindrische, aus Ftch- tenspähnen verfertigte Schachteln, die gewöhnlich zum Versenden der Arzneigläser gebraucht werden, und die man Einsazweise, jndem mehrere, immer eine kleiner als die andere, in einander gestekt sind, seh* wohlfail haben kann. Auf den Boden sowohl^ als ln den leeren Raum zwischen und die
Schachtel schüttet man Sägspäne, anS denen alles harte, dike Holzwerk ausgelesen ist, oder die zu dem Ende durch ein Sieb getrieben sind. Ist der Raum dazwischen beträchtlich, so drükt man mit dem Finger oder einem Stäbchen die Sägspäne mäßig fest. Zn einige Schachteln kann man zwei Gläser über einander stellen.
Wenn alle kleine Gläser in solche Schachteln gepakt sind, so wird jede besonders mit einer Schnur umbunden, damit der Dekel nicht abgehen, noch der Boden, was sonst leicht geschieht.