' feie erste Gorge bei dem Versenden ist diese, baß man nach allen Gläsern stehet, ob ste gut bedekt und voll find. Je voller das Glas von Weingeist ist, desto weniger wird der darin befindliche Körper erschüttert. Man hat nicht zu besorgen, daß die Gläser zerspringen, wenn ste zu voll stnd; man muß ste nur nicht in heißen Tagen versenden, noch irgendwo in die Sonnenhize hknfezen. Das Unangenehmste beim Versenden ist diß, daß man diejenige Gefäße, in welchen man den Körper zu beßerem Anschauen mittelst Glasplatten, Krystall oder Achatstä­ten auf das vortheilhafteste zurecht gelegt hat, auch die, in wel­chen schwehre Körper aufgehängt find, und die beim Erschüttern durchschlizt, oder von den Fäden zerrieben, oder schädlich verwikelt werden möchten, eröfnen, die Fäden abschneiden, und jene harte Körper, um das Zerschmettern der Gefäße zu verhüten, heraus­nehmen muß. Leichte Körper kann man vtzm^Dorge^hängen, und ebenso einzelne Glasplatten, dünne Glasröhren», d. g. ohne Be­denken in den Gefäßen liegen laßen; Wenn die Präparate nur von der Art find, daß ihnen ein geringes Reiben nichts schadet.

Gefäße, die man in dieser Abficht, oder sie anzufüllen auf- machen mußte, verschließt man immer auf die vorhin beschrie­bene Weise, aber ohne sie mit Lak zu überziehen. Denn man ist nicht sicher, ob ste nicht bei der Ankunft an dem bestimmten Ort wegen trübem Weingeist oder um die Präparate wieder zu­recht zu legen und aufzuhängen, aufs neue eröfnet werden müßen.

Feine