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Man bedient sich auch bei Gefäßen, die wieder eröfnet wer­den sollen, eines feinen Wachstuchs, das beim Zusammenfal­ten nicht springt noch rißig wird. Allein der Weingeist durch­dringt solches bald, wenn kein zinnerner Dekel darunter ist z und liegt es mir der farbigen Seite gegen den Weingeist ge­kehrt, so löset solcher den harzigen Anstrich des Tuchs auf, und man besudelt alsdann Gläser, Weingeist, Präparate und seine Hände mit der Farbe des Wachstuches, das doch schon an sich für grose Gefäße kostbar ist.

Die beste Deke über einen Zinndekel würbe ohne Zweifel das natürliche Lederharz seyn, wenn man solches in grosen Blättern haben könnte. Denn da es an sich von gewöhnlichem Weingeist nicht angegriffen noch durchdrungen wird, und es ver- mög seiner Schnellkraft sehr fest an einen Körper anschließt, über den es gespannt «lrd, H nrüMe es den Rand des Dekels und Gefäßes unvergleichlich zusammenschließen^und unzähligemal ohne Schaden abgenommen und aufgedekt werden können. Selbst die Schnur «m den Hals des Gefäßes könnte ein Ring von Feder­harz seyn. Versuche mit kleinen Stäken haben wenigstens gezeigt, daß man sich solchen Vorrheil davon versprechen dörfte. Sollten nicht eben so leicht Blätter^ als Gefäße rc. davon zu machen seyn %

iBet dem

Einpakrn und Versenden

solcher Gefäße niir Präparaten hat man folgende- z« beobachten»

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