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gen ist. Das Eiawartsbiegen geschiehet ohnehin mit der Zeit bei Gefäßen, welche eine breite Oefnung haben. Will man solches verhüten, so dekt man über den zinnernen und mit der unlakirten Blase bezogenen Dekel einen andern von verzinntem Eisenblech, der aber ja nicht über den Rand des zinnernen hin­ausreichen muß, bedekt diesen ebenfalls mit einer Blase, und überziehet ste mit dem tak.

Statt der Blasen kann man sich auch mit Vortheil des alten Pergaments bedienen, das man noch in manchen Schreib­stuben und Kanzelleien, auch von Antiquaren und Notarien be­kommen kann. Das darauf Geschriebene läßet sich leicht in Was­ser auswaschen, ja mit dephlogistisirter Salzsäure könnte man es vielleicht wieder blindend weiß machen. Aber der Rand der pergamentenen Bedekung läßet sich nicht so genau an das Glas anschließen, und auf das Glas verstrelöMr^wre^^er von einer Blase. Sie taugen aber aus eben diesem Grunde zu Bedekung solcher Gläser, von denen man voraus weißt, daß man sie nach einiger Zeit wieder eröfnen muß, z. B. zu solchen, deren Prä­parate noch nicht völlig rein sind, oder abgezeichnet, oder außer dem Glas vorgezeigt werden mäßen. Zu diesem Endzwek ziehe ich das Pergament der Blase weit vor, es bleibt viel länger zum Wiederbedeken geschikt, weil es sich eher ohne Gefahr zu zerreißen, als die Blase abnehmen, und genauer wieder aufbinden läßet, und der Lak sich sehr schön auf dem Pergament auönimmt.

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