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der Blase nnb des Laks aber, theils mit dem Messer durch Schaben, theils durch Erweichen und Waschen mit warmem Wasser wegznbringen, und darauf zu sehen, daß sowohl der De- kel, als Rand des Glases wieder so rein als möglich gemacht werde, ehe man das Glas aufs neue verschließt.
Wenn ein Glas beim Wiedereröfnen von innen an irgend^ einer Stelle durch Fett rc. trübe worden ist, so reinigt man eS, ohne den Körper herausznnehmen, mittelst eines in eben diesen Weingeist getauchten, und um daS Stäbchen gewtkelten Leinwands.
Man könnte auch um der Bequemlichkeit willen beim Auffüllen großer Gefäße in die Mitte eines zinnernen Dekels, nach DuhamelS Angabe eine kleine trichterförmige Röhre löten lassen, sie mit überzogenem Kork verstopfen, und durch dieselbe den Weingeist aufgiessen, wenn es nöthig wäre. Allein gerade diese noch so kleine Oe fnuna würde das Auffü llen bald nöthig machen, da es bei einem auf vorbeschriebene Weise sorgfältig verschlossenen Gefäße gewiß in vielen Zähren ohne besondere Ursache nicht nöthig seyn wird; nnd das feste Einsteken des Kork- stöpselö würde den Dekel einbiegen, daß solcher am Rand klafte, mH den Weingeist durchließe.
Dieses Einbiegen der Dekel muß man beim Angrekfen, und Hin und Hersezen der Gefäße sorgfältig zu vermeiden suche», indem man immer nur das Glas, aber nie den Dekel oder de» oberen Thei! deßelben, berührt, so weit er mit dem Lak überzo-
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