Präparate aufbewahrt werben. Endlich habe ich noch einiges nachznholen, was

die gläserne Dekel, das Wiedereröfnen solcher Gefäße/ das Reinigen, Einpaken und Versenden

derselben betrifft.

Die gläserne Dekel, deren man sich ehedem bediente, und die noch hin und wieder gebraucht werden, sind von zerles Art. Die eine Art ist gewölbt; schon auf der Glashütte besonders dazu bereitet, und gleicht den Dekeln der Pocale *). Diese Art ist kostbar, und ohne allen Nuzen, weil man das Wegdun­sten des Weingeists auf keine Weise sicher verhüten kann.

Die andere Art ist diejenige, wo der Dekel aus einer Glasplatte mit dem Diamant zugefchnitten, und der Rand der­selben durch Schleifen geebnet wird. So viel diese Bedekungsart, wie wir in der Folge sehen werden, vorzügliches zu haben scheint, so viel unbequemes und unschikliches hat sie. Einmal ist daS Schleifen des Randes kostbar, langweilig, unsicher und oft im* möglich, wenn man keinen geschikten Arbeiter neben sich hat: VorS andere paßen sie doch nie vollkommen auf den Rand des Gefäßes, weil dieser niemals ganz eben ist, man schleife ihn dann auch ab; und dann ist er dabei doch nicht Zirkelrund, der

gläßer-

*) Man sehe Allg. Hist, der Natur, a. Thl. S. i-r. v. Pl. Ag. 4. 5. 7 . u- Fischer- Äkiweis. 1.prakt. Zerglied. Tab. vii.

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