Diese Art die Gefäße zu verschließen ist, wenn man sich einmal darin« geübt hat, so leicht, und so geschwinde ohne alles Zerbrechen und Besudeln der Gläßer zu verrichten, hält Präpa­rate und Weingeist so rein, und läßet von diesem so wenig wegdunsten, daß man in Zahr und Tag an den auf solche Weise verschlossenen Gefäßen nicht den geringsten, Verlust des Weingeistes (i6. Zusaz ) noch die mindeste Veränderung an der Farbe der Präparate und des Weingeistes wahrnehmen kann. Durch den Augenschein kann man sich hievon bei der Ansicht meiner Sammlung überzeugen, die gewiß in Ansehung der Nied­lichkeit , Reinlichkeit und Klarheit des Weingeistes von feiner Übertrossen wird; und wonach jezt auch die von meinem Vorfah­rer, dem Nassau Wetlburgischen Leibarzte Herrn Dr. Fischer, der hiesigen Königl. Churf. Entbindungs % Anstalt zurükgelassene

I r Präpa-

(16. Zusaz.) Ich erhielt verschiedene Gläser, die mit einem blecher­nen Dekel und einer Blase überzogen waren; ja ich bestze eines, welches ein paar fast ausgetragene zusammengewachsene Kinder enthält, das gar einen gegossenen zinnernen Dekel hat. Andere erhielt ich. die mit einem Blech und Baumwachs verschmiert wa­ren, aus denen sämtlich dennoch offenbar der Weingeist verflogen war. Nur muß ich freilich anmerken, daß man weder die Dekel ganz so sorgfältig zugeschnitten, noch die Blase mit einem Firniß überzogen hatte rc. Folglich muß dieser Rath einen Vorzug des Verfaßers Methode geben, an deren vorzüglichen Güte ich daher auch gar nicht zweifle. Sg.