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biß zur gänzlichen Troknung der Blase im geringsten nicht er­schüttert wird.

Nach Verlauf von 24 Stunden, im Sommer zuweilen in weniger als 12 Stunden (15. Zusaz.) ist die Blase völlig tro- ken, so daß der Rand derselben ganz durchscheinend ist, und gleichsam in das. Glas, eingeschmelzt zu sehn scheint.

< Nun überziehe ich die Blase mit folgendem .

L a k.

Zch laste feines rothes Siegellak zu Pulver stofen, giesse darauf so viel gut rectistcirten Weingeist, biß er einen Viertels- zoll hoch darüber steht. ' Alsdann halte ich das bedekte Gefäß, welches eines von der Art ist, worinn ich Präparate aufbewahre, in einen Topf voll warmen Wassers, und erwärme dadurch die Mischung von Weingeist und Siegellak nach uyd nach, die stch sodann unter beständigem Umrühreu bald tu eine schöne rothe sakfarbe aufiöset. ' ' ' r »

Damit wird nun die Blase 2 t 3 mal überzogen. Es muß aber der vorherige Anstrich wohl troken seyn, ehe wieder einer aufgetragen wird; Auch muß die Schnur besonders sorgfältig mit der Lakfarbe getränkt werden, dardurch wird sie alSdaun noch

fester

(15. 3 ujaz.) Faule Blasen brauchen freilich mehr als vier und zwanzig Stunden zum Troknen.

bg.

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