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tefd&t, und macht eine schöne, glatte, glänzende Fläche, von welcher man den Staub jederzeit so leicht abwischen kann, als von einem Spiegel."

"Vielleicht scheint diese Methode manchem Anatomiker zu weitläuftig, und mehr Zeit erfordernd, als die gewöhnliche Art. Aber auf der andern Seite muß man erwägen, daß die Prä­parate äußerst gut dardurch erhalten werden, und daß man ja daS Schleifen und Poliren durch einen Bedienten verrichten laßen kann, wenn man diese Methode schnell ausführen will."

"Eben so darf man bei dieser Art die Flaschen nur einmal überknüpfen (nur eine Blase überziehen) da man bei der ge­meinen Weise, dieser zu Lande üblich ist, sie 2 mal überzie- hen muß. Auch wird bei dieser Bedekungsart die Ausdünstung gänzlich verhütet, und sowohl die fernere Mühe, die Gläßer zu öfnen, und Weingeist aufzugiesen, als die Ausgaben für neuen Weingeist erspahrt."

"Alle diese Umstände zusammengenommen, schmeichle ich mir, daß man diß in der That für eine beträchtliche Verbeße« rung halten dörfe, da diese Verschließungsart gewiß dem her- metischen Verschließen am nächsten kommt, welches bei den ge- wöhnlichen Präparatengläßern unmöglich zu bewerkstelligen ist;, Auch würde diß, wenns möglich wäre, den gewöhnlichen Erfvrdernißen der practischen Zergliederungskunft nicht entspre- chen. Grose Flaschen sind auf diese Art eben so gut verwahrt,

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