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Tropfen Wasser dazwischen gethan wirb, so ist die Zusammen- ziehuvgskraft so stark, daß es eine große Gewalt erfordert sie zu trennen. Viele Präparate von lymphatischen Gefäßen und andere in Glaöflaschen aufbewahrte Theile erfordern keinen Fa- den um sie aufzuhängen; Insonderheit die, welche auf Karten- papier, oder anderem steifen Papier aufgeheftet sind. Und so sie des Aufhängens bedürfen sollten, so knüpft man das Prä- parat an einen Faden, und bohrt kleine Löcherchen durch das Gefäß zu unterst an dem Hals des Glases *); oder man be- frstiget das Präparat mit seiner Rätselte an schmahle Glas- streifen."

"Diese auf solche Weise aufgehängte Präparate, erfordern seinen klaren, guten Kornbrandtenweiu; damit wird die Flasche fast biß oben an gefüllt. Die obere und polirte Fläche des Gefäßes und der Glasplatte, muß rein abgewisckt, und troken seyn; dann wird ein Tropfen von dem in Wasser aufgelößten arabischen Gummi auf den polirten Rand des Gefäßes gethan, und der Dekel stark und fest aufgedrukt, so daß die beide Flä- chen in die genaueste Berührung kommen, und dann wird die Flasche in einen kühlen Ort hingesezt. In % oder 3 Tagen

hernach

*) Diese Löcherchen, durch welche ohne Zweifel der Faden, der das Prä­parat trägt, gezogen werden joll, werden aber immer den Weingeist durch- lassr», sie mögen auch vrrküttet oder verstrichen werden, mit was sie wollen.