Z2
„Tropfen Wasser dazwischen gethan wirb, so ist die Zusammen- „ziehuvgskraft so stark, daß es eine große Gewalt erfordert sie „zu trennen. Viele Präparate von lymphatischen Gefäßen und „andere in Glaöflaschen aufbewahrte Theile erfordern keinen Fa- „den um sie aufzuhängen; Insonderheit die, welche auf Karten- „papier, oder anderem steifen Papier aufgeheftet sind. Und so „sie des Aufhängens bedürfen sollten, so knüpft man das Prä- „parat an einen Faden, und bohrt kleine Löcherchen durch das „Gefäß zu unterst an dem Hals des Glases *); oder man be- „frstiget das Präparat mit seiner Rätselte an schmahle Glas- „streifen."
"Diese auf solche Weise aufgehängte Präparate, erfordern seinen klaren, guten Kornbrandtenweiu; damit wird die Flasche „fast biß oben an gefüllt. Die obere und polirte Fläche des „Gefäßes und der Glasplatte, muß rein abgewisckt, und troken „seyn; dann wird ein Tropfen von dem in Wasser aufgelößten „arabischen Gummi auf den polirten Rand des Gefäßes gethan, „und der Dekel stark und fest aufgedrukt, so daß die beide Flä- „chen in die genaueste Berührung kommen, und dann wird die „Flasche in einen kühlen Ort hingesezt. In % oder 3 Tagen
„hernach
*) Diese Löcherchen, durch welche ohne Zweifel der Faden, der das Präparat trägt, gezogen werden joll, werden aber immer den Weingeist durch- lassr», sie mögen auch vrrküttet oder verstrichen werden, mit was sie wollen.