48 =■=
anfähren, die man, samt der meinigen^ als die neuesten Arten ansehen darf. Es wird mir erlaubt seyn, beide in der eigenen Erzählung ihrer Erfinder beizusezen, da nicht jedem Leser beide Schriften gleich bei der Hand seyn werden, und beide doch jeden Leser interessiren mäßen.
Hr. Fischer beschreibt seine Verschltesungsart *) auf folgende Weise: "Zch überziehe die Oefnung des Glases mit einer „feuchten Blase, die in der Mitte ein Loch hat, welches groß „genug ist um einen oder ein paar Fäden durchziehen zu können, „an welche ich das Präparat befestiget habe. Nach diesem er- „sten Verbände des Glases befestige ich das Paparat, damit eS „sicher und senkrecht hängen kann, an die Blase selbst oder an ein „Queerhölzchen, welches ich auf die Blase lege. Auf die kleine ^ „Oefnung, durch welche die Faden gehen, lasse ich wenn die „Blase troken ist, warmes Wachs tropfen, und überstreiche bann „mit warmgemachtem Klebewachs recht sorgfältig die ganze Blase, „biß unter dem Rand des Glases hin, ohngefähr eines Meßer- „rükens dik, dann lege ich auf diesen Ueberzug ein genau abgegebenes Stük Blelfolie, die ich der Sicherheit wegen vorher „mit einem zähen Lakfirniß etlichemal überzogen habe. Ueber „diese ziehe ich abermals eine Blase, die wenn sie troken ist, „gleichfalls etlichemal mit einem zähen Firniß oder mit Oelfarbe „überzogen wird. Endlich mache ich, der Schönheit wegen, einen
„Ver-
S im angef. Buch. S.-88» 89.