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und der sehr hart wird. Allein auch diesen Kütt greift endlich der Weingeist an, macht ihn bröklicht, und dann fallen Theile tn das Gefäß hinein, und der Weingeist verfliegt. Und gesezt man hätte einen Kütt, dem der Weingeist durchaus nichts an- haben könnte, und der steinhart würde, so wäre dieser gerade am allerunschiklichsten, weil der Fall sich doch öfters ereignet, baß man ein Glas wieder öfnen muß, und alsdann den Dekek und Kütt nicht mehr ohne Gefahr, daß Glaß zu zerbrechen, wegbringen kann.

Alle Kütte aber haben beim Wledereröfnen der damit ver- schloßenen Gefäße die unangenehme Folge, daß man ungeachtet aller Sorgfalt nicht verhüten kann, daß keine Theile des Küttes in den Weingeist hineinfallen, die sich alsdann an die Körper anhängen, und nicht ohne viele Mühe, manchmal nicht ohne Nachtheil des Körpers wieder weggebracht werden können. Ueber- das verhindert die Glätte des Glases, und die darauf oft un­merkliche Feuchtigkeit das feste Ankleben des Küttes an einem oder dem andern Ort. An solcher Stelle fällt nun der Kütt mit der Zeit weg, oder er bekommt unsichtbare Löcherchen, wo­durch der Weingeist wegdunstet; Auch das kleinste Luftbläßgen, das in den Kütt eingeschloffen wurde, kann zu einem Rißchen und durch solches zum Verdunsten Anlaß geben.

Ehe ich meine Art, die Gefäße zu verschließen, beschreibe, will ich noch die Methode eines Fischers und Sheldons

anfüh-