und in eine Sülze übergehen wollen. Alsdenn legi man den Körper in schwachen Weingeist, oder wenn der Körper selbst noch viel wässerichte Theile enthält, so kann man ihn gleich in ge­wöhnlichen Weingeist legen, nur hüte man sich immer vor dem ersten Gebrauch eines stark rectificirten.

iz) Gefässe, welche zur Maceration gebraucht werden, müssen recht rein, und ja nicht von Eisen, Kupfer oder Mes- fing, sondern entweder von Zinn, oder besser von Glas, gutem Fayence oder Porcellain seyn.

14) Ausser der weissen Fayenceglasur taugen die andere dun- kelfarbigte nicht wohl, denn es zieht das darinn gährende Was­ser von dem Eisensafran, Kupferocher, Bleiglaß und andern far- btgten Glasuren immer etwas an sich, zumal wenn sie nicht gut ausgebrannt sind, und theilt sich dem Körper mit, wovon er in der Folge schwärzlich oder grau wird.

15) Alte Lrrdene GcfLfsi^"vvn ^welchen vte Glasur abgehet, muß man gar nicht darzu wählen, weil sich die Splitter der Glasur manchmal so feste an den Körper anhängen, daß man viel Mühe hat, sie wieder wegzubringen.

16 ) Vor allen Gefässen hiezu haben die gläserne und weiffe porzellainene den Vorzug.

17) Man muß sehr vorsichtig seyn, daß kein Theil des in Wässerung liegenden Körpers über die Oberfläche des Wassers hervvrrage, und trockne, weil das Blut sonst in den trockenen

C % Gefässen