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ftefyen, und wiederholt das Ab - und Aufgießen biß der Körper so rein ist, als man unbeschadet seiner gehörigen Form und sei­nes Aussehens nöthig zu seyn erachtet. Hiezu lassen sich nur im allgemeinen folgende Regeln angeben:

1) Ein stark kalkerdigtes, eisenokrkchteS oder eistnvitriolks sches Wasser muß ja nicht dazu genommen werden.

2) Regen - oder Schnee 0 Wasser ist das beste zur Wässe­rung, nach diesem das siießende. (2. Zusatz).

z) Das Wasser muß nie sehr kalt,, sondern immer etwas laulicht aufgegossen werden.

4) In dem Wasser muß ein Grad von Gahrung oder Faulnkß des Körpers beginnen, welche das kn den Gefäßen oder der Cellulosa stokende Blut rege macht, und dem Wasser mittheilt.

5) Diese Gährung gehet in warmer Luft leichter und schnel­ler Von Statten, als in kalter; in feuchter schneller, als in trokener. Ofen - und besonders Sonnenhize kann hiezu treffiich benuzt werden.

6) Auch Kochsalz in geringer Gabe beigemischt, befördert die faule Gährung und Blutauflösung.

7) Bei

(2. Zusatz.) Bei sehr feinen kleinen Sachen habe ich mich oft des

destillieren Regenwassers bedient. ^ . .