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spule, oder auch eitt Magnet, wenn etmn die Meßerspize ab­gebrochen und steten geblieben ist, dazu dienen.

Haben sich siokktchte Theile eines Körpers um einen frem­den verwtkelt, so schwemme ich den Körper so lange in flie­sendem Wasser hin und her, bis sich die zarten Theile loßgewi- kelt haben. Nichts reinige ich troken oder außer dem Wasser. Man wiße, daß ich hier Embryonen, musculöse Theile u. d. g. vor Augen habe. Will sich ein Theil nicht loßwikeln, stekt er in einer engen Tiefe, welche man nicht ohne Schaden erweitern darf, so leistet mir eine Sprize zuweilen die besten Dienste. Entweder wird der fremde Theil lvß, indem ich dar­auf hinsprize, oder ziehe ich ihn loß, indem ich die Mündung der Sprizenröhre nahe hinhalte, und den Stempel anziehe. Ich habe mir zu diesem Ende eine gläferne und elfenbeinerne Sprize angefchaft, von deren Nutzen ich in der Folge noch reden werde.

Blut und andere färbende Theile entfernt man gewöhnlich durch die

Wässerung,

daS Auslaugen, oder die sogenannte Maceration.

Die Wasserung bestehet darin, daß man den aufzubewah­renden Körper in ein reines irdenes oder gläsernes Gefäß so lange unter Wasser legt, bis solches mehr oder weniger von den färbenden Theilen, die man ausziehen will, getrübt ist. Alsdenn gießt man wieder frisches Wasser auf, läßt es daran

stehen.