weilen einen höhern Kranz, als der Äugenliedbogen ist, mit der Thranenarterie bildet 4 .

Nun tritt sie am innern Augenwinkel aus der Augenhöhle vor, und spaltet sich in zwey, drey bis vier Aeste; nämlich in die Nasenarterie und Stirnar­terie, oder in den Nasenast, Augenbraunast, Hautast der Stirne, lind tiefen Ast der Stirne.

Die Nasenarterie entspringt bald an der innern, bald an der äußern Seite des Thränensacks über dem Allgenliederbande, und erzeugt hierzuweilen die untere Augenliedarterie; schickt ein Aestchen ins Stirnbein, an den Thränencanal, ins Nasenbein, das mit dem Heber der Lippe absteigt, und sich mit der Unteraugenhöhlarterie verbindet; ein anderes steigt auf gleiche Art ab, vereinigt sich mit der vor­der« Antlitzarterie, und versorgt den Nasenflügel; bisweilen wird dieser Ast von der vorder« Antlttzar- terie ersetzt; schickt auch einen Ast in die Nasen­höhle; ferner einen Ast an die Stirnglatze und Haut der Stirne. Ein Queeraft verbreitet sich hoch auf der Nase, vereinigt sich mit dem vor: der andern Seite, und dringt durch Löcher des Nasen­beins in die Nasenhöhle; der Stamm steigt bis zur Nasenspitze herunter,

giebt Aeste an den Stirnmuskel und an den He-

4) Diese Arterien der Augenlieder sind lab. r. %. 3. meiner Jconam oculi mit größter Genauigkeit dargestellt.