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Venenblut muß erst ins Herz und die Arterien des Kindes gerathen, ehe es ernähren kann.

Ein Theil also, dessen Arterien sammt und son­ders unterbunden oder geschlossen werden, muß nothwendig absterben.

Die Arterien verführen die Warme.- §. 93 .

Daß die Arterien ferner das mittelst der Lungen mit Wärmestoff geladene Blut 1 überall hinführen, und folglich, indem sie es während ihres Verlaufs allmählig fahren lassen, den Körper erwärmen, be- weißt i) ein leichter entscheidender Versuch, da näm­lich durch die Unterbrndung einer Arterie dem Theite, zu welchem die Arterie gehört, auf der Stelle die

r) Es ist zu bewundern, wie nahe Haller diesem von Crawford nun erwiesenen Satze war, wenn man seine

Worte bedenkt de Corp. 1mm Fabrica. Tom. II. pag. 9Z> Auriculae cordis in iis animalibus binae sunt, qui- bus sanguis ealet: et quibus iisdetn duo cordis vem* triculi sunt, et quatuor vasa magna coidi connectun- tur, et demum sanguis ex priori ventriculo in poste* liorem tune demum traiieitur, quandoper pulmonem totus transiit. His enim animalibus, uti duo trunci venarum, ita duo atria sunt, in quae eorum truiico- rum sanguis effunditur. Contra unica auricula est, ubicunque cordis unicus ventriculus , et ubi sangui* nis exigua portio per pulmonem traiieitur, quibus etiam animalibus sangttis friget, aut certe exiguo super aquanx gradu tepet. Ebelid. pag, IZL. Tom. III» pag. JO, Tom IV. pag. 215. 2Z6.

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