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von übhangende Röthe des Bluts erhalten, welches sich gar zu leicht während einer selbst kurzen Ruhe in seine flüssigem und festern Bestandtheile scheidet, zur Bewegung unfähig und mißfarben wird, wie man z. B. bep Blutungen der Nase u. s. f. sieht, wo es während dem Herabrinnen bisweilen schon gerinnt.
Auch schleift eben die Schnelligkeit der Bewegung des Bluts in den Arterien die sich an einander reibenden Bluttheilchen ab, rundet sie, wenn sie durch Auflösung eckig werden, während dem Fort- vollen, und formt sie gewissermaßen bepm Durch- treiben durch feinere Aestchen.
Doch eine zu große Schnelligkeit scheint das Blut wieder aufzulösen, oder der Fäulniß näher zu bringen.
Arterien ernähren den Körper.
§. 92 .
Da die Arterien und vorzüglich die Aeste der Aorte die einzigen bekannten Canäle sind, die etwas den Theilen zuführen; so sind sie es auch allein, die alle Bildung oder alles Wachsthum und alle Ernährung sowohl im gesunden als kranken Zustande verrichten. — Die Pfortader und die Nabelvene können nicht als Einwürfe gelten. Das PfortaderbluL nämlich geht nach abgeschiedenen Gallentheilchen in die Hohlvene über, ohne zu ernähren — das Nabel-