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Pinsel; an der Leber einem Sterne; an den Hoden und im Adergefiechte des Hirns einer Haarlocke; in der Blendung vornen einem Kranze, hinten rings um die Blendling einem Fältchen; in der Linse einem Federbusch; in der Gefäßhaut des Hirns einer Franze; in der Riechhaut einem Gitter; u. s. f.
Endigung der Arterien itt Blutvene \U
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Die erste Art der Endigung Der Arterien ist, daß sie als ein. fortgesetzter, doch nur ein einzelnes- oder ein Paar, oder doch nur wenige Blutkügelchen führender, Eanal zur Vene wird, wobey sie sich entweder umbeugt, oder unter einem rechten Winkel in rin Venenstammchen begiebt. Beide Arten dieses llebergangs, die dem bloßen Auge der Feinheit wegen unerreichbar sind, beweißt ganz deutlich das Vergrößerungsglas und die leichte Rückkehr durch die Venen einer in die Arterien eingesprützten gefärbten Masse.
Andere, als Haararterien, oder solche, welche den zweytausendsten Theil eines Pariser Zolls im Durchmesser haben, endigen sich nirgends in Venen.
An derStelle DesUebergangs aber findet sich kein Zellchen oder Schwämmchen, sondern die Arterie geht als ein fortgesetztes, gar nicht verändertes, sondern bloß umgebogenes Röhrchen in die Vene über, wie