man unter dem Dergrößerungsglase ganz überzeu. gend wahrnimmt.
Eben so leicht/ wie eine in die Arterien gesprühte dünne Flüssigkeit in die Venen übergeht/ geht auch unter gehörigen Umständen umgekehrt eine in die Venen gesprühte dünne Flüssigkeit in die Arterien über, außer wo die Klappen der Denen eine solche Ein- sprützung hindern/ oder wo das Denenstammchen zu klein ist/ um eine hinreichende Kraft anwcnden zu können.
Daß aber doch an verschiedenen Theilen, welche nämlich durch einen Aufenthalt des Bluts zuweilen anschwellen/ z. D. in der männlichen Ruthe/ ein Mit- telzellchen zwischen der Arterie und Vene sich findet, ist nicht unwahrscheinlich.
Endigung in Blutwasserveneu.
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Eine andere Art der Endigung der Arterien ist, daß sie in feinere, kein rothes Blut mehr führende, Zweigchen fortgesetzt werden, welche anfangs in eine gleiche Vene, endlich aber in rothes Blut führende Venchen übergehen. Dies scheint am Auge der Fall zu seyn, wo wegen der Durchsichtigkeit bloß feinere Flüssigkeiten hingelangen. Doch werden diese Gefäßchen bisweilen so sehr erweitert, daß sie