so bikdet dieHalsvene im Durchgang durch den Sche­de! eine Art Wulst.

§. 234.

Uebrigens ist der Zusammenlauf der Venen fast unzähligen Abweichungen unterworfen; ohngeachtet freylich-die vorzüglichsten Stämme eine Richtung halten, die man als die gewöhnliche zur Richtschnur in der Beschreibung annimmt.

§. 235.

Auch bey den Venen ist, wie bey den Arterien die Mündung der Stämme am Herzen weit kleiner, als die zu einer Summe vereinigten Mündungen aller kleinen Aeste, so, daß man die Hohlvene als einen Kegel betrachten kann, dessen Basis an der Ober­fläche des Körpers, und dessen abgestumpfte Spitze am Herzen sich befindet.

§. 236.

Alle Venenstämme, die Lungenvenen ausgenom­men, sind weiter, als die gleichnamigen Arterien 2 , aus denen sie entspringen, und die sie zu begleiten pflegen, doch so, daß der Lauf des Bluts in ihnen umgekehrt ist. Nur die Venenstämme der Kopfbe­deckungen und die Venen des Hirnes laufen einen r) Haller setzt in seinem Grundriß der Physiologie §.48.

und de Corporis Humani Fabrica Tomo I. pag.ajO*

dbsVerhältniß wie 4 zu 9 an; allein es scheint doch nach

den Theilen zu sehr verschieden.