ganz andern Weg, als die Stamme der Hirnar- terien.

Die feinsten Venen aber scheinen kaum stärker, alö die feinsten Arterien.

Gewöhnlich wird ein Acterienstämmchen, z. B. an den Gliedmaßen, auf den Därmen, zwischen den Ribben, u. f, f. seitwärts von zwey Venenstämmchen begleitet, die sich unter einander netzartig verbinden.

Doch sind im Nabelstrang, an der männlichen Ruthe, am Kitzler, an der Gallenblase, an den Nie­renkapseln oder Nebennieren, und selbst an den Nie­ren zwey Arterien gegen eine, aber viel dickere, Vene.

Verrichtungen der Venen, f. 237-

Daß sich das Blut in den Denen von den Theilen nach dem Herzen zu bewegt, beweisen:

1) Die Einrichtung der Klappen.

2) Die Unterbindung, 7- Jede unterbundene Vene, welche sich nicht durch Nebenäste ausleeren kann, schwillt zwischen dem Theile und dem'Bande bis zum Zerplatzen an ; entschwillt aber zwischen dem Bande und dem Herzen. Eben dasselbe thut auch ein Druck, oder eine hinlängliche Geschwulst.

3) Die Einbringung von Arzneyen und Giften.