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eylindrisch; vereinigen sich bald zu dickem Aestchen', diese zu Aesten, und diese ferner zu Stämmen; ma­chen aber unterwegs sehr häufige Zusammenmündun­gen, Spaltungen und Wiedervereinigungen, wodurch sie zwar im Ganzen gegen das Herz zu conisch dicker werden; aber, weil auch selbst die größten Stämme links und rechts, aufwärts und niederwärts durch Nebenzweige zusammenmünden, so stellen sie ein sehr unregelmäßiges Netz oder Geflechte, oder eine unregelmäßige Verkettung dar, bis sie sich in die (§. u. und §. 20.) beschriebenen Venensäcke endigen.

Die Venen, welche aus der Haut und aus den zunächst unter der Haut gelegenen Theilen entsprin­gen, laufen mit ihren Stämmen unter der Haut, ohne von einer Arterie begleitet zu werden, fort; hingegen in den Häuten und Eingeweide» laufen meist Venen und Arterien parallel neben einander.

Auch laufen die Venen ohne Schlängelungen, und weit gerader, als die Arterien.

An manchen Stellen scheint ein Venenstamm weiter, als im Verlauf; z. B. die Hohlvene unter dem Zwerchmuskel scheint fast dicker, als über ihm;

i) Eine artige Abbildung eines Venennetzes und eines Arteriennetzes siehe bey Che 3 ei den Anatomy of the human Body.' Tab. XXX. Fig. Z. NNd 4, auch in dkk

deutschen Uedersetzung.