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lorus). Sie scheint mir wichtig genug, um durch eigene Abbildungen versinnlicht zu werden.
Betrachtet man nämlich die eigentliche Mündung des PförU ners, am leichtesten und bequemsten freylich im getrockneten Magen, nach mäfsigem Aufblasen desselben, so zeigt sie sich zwar im Allgemeinen mehr oder weniger elliptisch, selten kreisförmig, oder aus einem, zwischen concentrischen Kreisen begriffenen Ringe bestehend, doch sowohl an Gröfse als Richtung verschieden.
Bisweilen ist der Pförtner, das ist, die Falte oder der Ring, die ihn bilden, (Fig. l.) an der hintern Fläche des Magens am breitesten, und gegen die vordere Magen-Fläche hin, zu einer weniger vorragenden Falte geschmälert. Der längste Durchmesser dieser, im Ganzen gröfsten oder weitesten, Mündung erstreckt sich demnach schräg von hinten nach vorn 5 der kleinere Durchmesser entgegengesetzt von oben nach unten, oder von der linken Seite gegen die rechte, oder von der sogenannten kleinern Krümmung (curvatura minor ) des Magens zu der grösseren.
Bisweilen ist der Ring des Pförtners im Ganzen auffallend breiter (Fig. 2.), und seine Mündung etwas kleiner. Er hat alsdann seine etwas gröfsere Breite an der kleinen Krümmung, die kleinere an der gröfsern Krümmung. Seine elliptische Mündung erscheint mit ihrem längsten Durchmesser zwischen der gröfsern und kleinern Krümmung 3 mit ihrem kleinsten Durchmesser dagegen von hinten nach vorn, oder in der Richtung zwischen der vordem und hintern Fläche des Magens.
Bisweilen ist der Ring des Pförtners noch breiter (Fig. 3.)* und seine Mündung verhältnifsmäfsig kleiner. Sein ganzes Ansehen scheint dem der zweyten Figur fast entgegengesetzt 5 nämlich seine
gröfs-