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eher werdenden Meynung dienen könne, dafs das Menschengeschlecht nicht einen, sondern mehrere Stammväter gehabt haben müsse 1 ), und wie sehr ich dem gemäfs meine früher geäufserte Erklärung abzuändern hätte, lasse ich dermalen dahin gestellt seyn.
Nur mufs ich mich gegen die gehässige Consequenz förmlich verwahren, als dürfte, diese neue, angegebene körperliche Verschiedenheit zur Entschuldigung der unbrüderlichen Behandlung dienen, welche die Europäer gegen die Neger leider noch immer verüben.
Eine andere Bemerkung über den menschlichen Magen betrifft die von Sir Everard Home 2 ) beschriebene, gleichsam ein- gezogene Mitte, welche ihm so merklich schien, dafs er davon Veranlassung nahm, den Magen in eine Schlund-Hälfte und eine Pförtner-Hälfte abzutheilen.
Es ist ganz richtig, dafs man am Magen diese Einschnürung, wie sie unser verdienstvoller Meckel benennt 3 ), antrifft $ auch habe ich sie selbst oft genug beobachtet. Allein da sie sich, so viel ich mich erinnere, meistens nur in weiblichen Leichen zeigte , so wie auch Home sie nur nach einem weiblichen Körper schildert, so hielt ich sie jederzeit für einen unnatürlichen, oder von
der
1) J, E, Doomik Onderzoek aangaande den Oorsprongelyken Mensch, en de- Oorsprongelyke Stammen van Deszelfs Geschlackt, Amsterdam 1808; desgleichen Ballenstedt, in seinem Archiv für die neuesten Entdeckungen aus der Urwelt, I. Band, 1819,
2) Philosophical Transactions for 1817 Part, 2. PI, XX, ist offenbar eine seltene entsetzliche Mifsbildung, entweder angeboren, oder krankhaft, •
3) Deutsches Archiv für Physiologie. Vierter Band, 1818, Seite 130»
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