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sehen Mädchens, so bemerken wir diesen Unterschied, besonders an dem sogenannten blinden Sacke desselben. Dieser blinde Sack ist im Neger offenbar kugelförmiger und über die Einfügung des Schlundes vorgewölbter, als im Europäer.
Eine ähnliche, nur noch weit auffallendere, Rundlichkeit des Magens findet sich an den Mägen der Affen, wie wir hier ebenfalls sowohl in der Natur, als in den trefflichen Daubenton’schen Abbildungen bey Buffon*) wahrnehmen.
Also auch in der Form eines der allerwesentlichsten Organe, des Magens nämlich, erscheinen die Neger den Affen augenscheinlich ähnlicher, als die Europäer.
Es ist mir nicht bekannt, dafs Jemand, aufs er mir in meiner Eingeweidlehre**), diese Verschiedenheit des Negers vom Europäer angegeben hätte. Weder Charles White, in seinem Account of the regulär Gradation in Man***) noch Will. Lawrence, in seinen Lectures on Physiology, Zoology and the natural History oj Man****), dem bis jetzt vollständigsten Werke über die Verschiedenheiten der Menschenarten, haben diesen Umstand berührt.
Ob nun diese auffallende Verschiedenheit des Magens, auch als eine Stütze der manchen Naturforschern immer wahrscheinli- » eher
*) Histoire naturelle . Tome quator zieme. Planche XXXIV , aus einem Mangabey , und PU XXXVIII . aus dem Callitriche.
**) Im §, 31*
•*#) London 1799 Quarto j die neuere Edition mit Zusätzen von Sam. Stan- liope, dem Präsidenten von New-Jersey, New Brunswick in Amerika , 1814, habe ich zu sehen noch nicht Gelegenheit gehabt.
***#) London 1819*