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'S. Th. V. SoEMMERRING 3

1. dass der fossile Schedel in seiner grössten Länge von dem vorderen Rande des mittlern Paares der Schneidezähne bis zum Ende des Pfeilnahtkammes den frischen um sieben Linien übertrifft.

Der fossile nämlich hält 10 Zoll 3 Linien Pariser Maass.

Der frische dagegen hält 9 Zoll 10 Linien.

Auch nach CuYier 4 5 ) ühertrifft dieser fossile Collinische Schedel nur um 0,015 den Schedel einer gefleckten Hyäne.

2. Dass beide Schedel jungen, unausgewachsenen Indivi­duen an gehörten, bezeugen die grossentheils überall noch wahrnehmbaren Nähte.

3. In beiden (so wie auch im Ebeirschen) erstreckt sich das rechte Nasenbein um einige Linien, sowohl höher gegen die Stirne herauf, als tiefer gegen das Zwischenkieferhein herunter, als das linke.

4. In beiden scheint die rechte Hälfte des Schedels durch­weg stärker oder grösser als die linke, sowohl im Allgemei­nen als im Besonderen. Offenbar sind das rechte Stirnbein, das rechte Kiefer- und Zwischenkieferhein, das rechte Joch­bein, das rechte Schläfen- und Seitenbein grösser als die gleichnamigen linken.

5. Somit erscheint auch der ganze rechte Jochbogen in beiden robuster als der linke.

6. Selbst die Zähne der rechten Seite scheinen grösser und mächtiger als die linken.

7. In beiden ist das rechte Stirnbein längs der Kreuz­naht ein wenig vertieft, gleichsam eingedrückt.

8. In beiden ist die zum Schlüsse der Orbita für ein Band bestimmte stumpfe Spitze oder Ecke des Jochbeins durch eine eigene Naht vom übrigen Beine unterschieden.

45) Ebendaselbst pag. 3i6.