über die geheilte Verletzung eines fossilen Hyänen-Schedels. i3-

welche die Knochen aus den Muggendorfer und Gailenreuther Holen zu haben pflegen.

Der fossile Hyänenschedel dagegen, welchen mir der seel. Präsident von Schreber verehrte, Hr. B. Cuvier zu Bremen, wohin ich ihn an den seel. H. Ebell geschickt hatte, untersuchte und Planche XXX. Fig. 3,4, 5 abbildete, hat eine röthlich- braune Farbe. Sein Fundort ist unbekannt. Frau, Hofrath Ebell ^hatte die Güte, mir ihn zur Verglei- f chung zu übersenden.

Auch in dem geringen Grade der Verwitterung seiner Substanz gleicht der Collinische Schedel den Gailenreuther Knochen.

Von den Zähnen mangeln dem Collinischen Schedel, ver- muthlich durch Unachtsamkeit des Finders, nur die beiden vordersten kleinen Schneidezähne der linken Seite; da aber dieselben auf der rechten Seite unversehrt sich zeigen, so liess sich auch nach solchen jener Verlust für die Abbildung auf der dritten Tafel leicht ersetzen.

Sämmtliche Zähne sind sehr wenig abgenutzt.

Ob das fünfte kleinste hinterste Backzähnchen 4*) des Oberkiefers, welches sich im frischen Erlanger Schedel be­findet, jemals vorhanden war, wage ich nicht zu entscheiden. Der Rand des Zahnfächer - Bogens, wenigstens hinter dem letzten Backzahn auf beiden Seiten, erscheint scharf und un­beschädigt, ohne eine Spur eines Zahnfaches.

§ 7 .

Aus der Vergleichung dieses fossilen Collinischen Hyä­nen-Schedels mit dem frischen Erlanger ergab sich:

4^) Cuyier Ossemens fossiles. Tome IV. PI. XVII. fig. 1 .