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S. Th. V. SOEMMERRING,

Vergleichung des fossilen Collinischen Hyänen- schedels mit dem frischen Erlanger.

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Der fossile Hyänenschedel in dem Grossherzoglichen Na- turalienkabinet zu Mannheim, welchen Collini im fünften Bande der Acten der ehemaligen Akademie der Wissenschaf­ten zu Mannheim beschrieb und nach einem verjüngten Maas­stabe abbildete, ward mir von Herrn Director Suckow zur näheren Vergleichung mit den meinigen gefälligst anvertraut. Unter allen mir bis jetzt, theils in der Natur, theils in Abbil­dungen vorgekommenen fossilen Hyänenschedein scheint die­ser Collinische am besten erhalten, fast vollständig, und den Platz zu verdienen, welchen ihm Cuvier in seinem classi- schen Werke auf der dreissigsten Tafel an wies.

Eben dieser ungemeinen Vollständigkeit wegen konnte ich nicht umhin, ihn nochmals, und zwar in natürlicher Grosse in der Profilansicht, durch meinen Sohn mittelst sei­nes Spiegelchens 4 1 ) auf der dritten Tafel abbilden zu lassen.

Dieser Collinische oder Mannheimer fossile Hyänensche­del gleicht höchst auffallend, sowohl im Ganzen als im Ein­zelnen, selbst bis auf zufällig scheinende Eigenheiten, dem frischen trefflich bearbeiteten vollständigen Schedel einer ge­fleckten Hyäne (H. crocuta) in der Sammlung der Universi­tät zu Erlangen, welchen ich durch Hrn. Hofr. Isenflamms Freundschaft zum Vergleichen erhielt.

Die schmutzig gelbgraue Farbe des fossilen Collinischen Schedels, welchen man bei Eichstädt fand, gleicht der Farbe,

40 S. Denkschriften der K. Akad. der Wissenschaften zu München, im siebenten Band. 1821. S. 71. Desgleichen Dinglers Polytechnisches Journal, Band VII. Heft 1. 1822. S. 385. nebst den dazu gehörenden Abbildungen.