über die geheilte Verletzung eines fossilen Hyänen - Schedels. 1 1

Fossile Ilyänenschedel scheinen in Deutschland seltener als fossile Bärensch edel.

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So zahlreich auch die Hyänen in der Vorwelt gewesen seyn mochten, so scheinen dennoch Reste von ihnen, insbe­sondere vollständige Schedel, nicht so häufig als Bärenschedel vorzukommen; dieses erhellet schon aus dem Umstande, dass, wie ich im 4. $. anführte, erst im gegenwärtigen Jahrhundert durch H. Cuviers Forschungen die ehemalige Existenz einer eigenen, ganz besonderen Gattung derselben in der Vor­welt ausgemittelt ward.

Goldfuss 38 ) bemerkte im Jahre 1810 als Resultat seiner verdienstlichsten Nachsuchungen in Franken: «In der Gai- «lenreuther Hole hat man bis jetzt nur Stücke vom obern «Kinnladen, Zähne, vollständige untere Maxillen, selten aber «ganze Köpfe gefunden;» und 1823 3 ö): «Ehen so sparsam «wie die Knochen des Löwen, des Wolfs und Vielfrasses, finden « sich in der Gailenreuther Hole auch die Ueberreste von einer «Hyäne der Vorwelt. Ich war nicht so glücklich, ein Kno- «chenstück dieses Thieres in der Hole selbst aufzufinden.»

Auch Buckland, welcher doch die Anzahl der allein zu Kirkdale begrabenen Hyänen auf wenigstens 200 bis 240 schätzt, war nicht so glücklich, einen vollständigen Sche­del sich zu verschaffen. Das schönste unversehrteste ihm bis jetzt vorgekommene Stück scheint der auf seiner Plate 12. trefflich abgebildete Unterkiefer einer sehr alten Hyäne. rEr schreibt daher selbst 4°): not one skull is to be found entire.

38 ) Taschenbuch über die Umgebungen von Müggendorf. S. 280.

3 g) In den angeführten Nova, Acta, Acad. Naturae Cnriosorum. Fol, XI. pag. 4 56 . 4o) Reliquiae diluvianae. pag. 16.