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S. Th. y. Söemmerring ,

Kupferstiche versinnlichten Urkunden , die Kenntniss der Hyänen, sowohl überhaupt, als der Reste vorweltlichcr Hyä­nen insbesondere, so deutlich zu begründen, dass wohl nie ferner ein Hyänenschedel mehr verkannt werden kann.

Die erste bestimmte Erklärung, dass der von Collini abgehildete Schedel einer Hyäne zugehörte, linde ich in dem auf Verordnung des französischen Nationalinstitutes vom No­vember 1800 bekannt gemachten Extrait dfun ouvrage sur les especes de quadrupedes dont on a trouvi des ossenvms dans l J in- tärieur de la terre 3 wo es S. 7 heisst: La tete d 3 Hyene 3 di­ente par Collini et regardee par lui comme celle dun phoque. A en juger par le dessin et la description 3 eile ne differe en rien de celle de la Hyene ördintiire.

1810 verdanken wir Hrn. Dr. und Professor Goldfuss nicht nur die Abbildungen in verjüngtem Maasstabe tüchti­ger Bruchstücke eines fossilen Hyänenschedels 36 ), sondern auch 1823 die schätzbarsten Darstellungen, in natürlicher Grösse, eines Schedels und Unterkiefers von Hyaena spelaea^l).

Endlich verfolgte Herr Prof. Buckland mit ungemei­nem Scharfsinne, regestem Eifer und seltenem Kostenaufwande, in England, Frankreich, Holland und Deutschland, ganz be­sonders die Spuren vor weltlicher fossiler Hyänen, deren er eine solche Menge allein zu Kirkdale in England entdeckte, dass sie alle vor ihm bekannt gewesene zusammen genom­mene Hyänen an Zahl übertreffen. Seine in den Jahren J 822 und 1824 herausgegebenen Abbildungen der vorzüglichsten von ihm gefundenen Stücke, in den bereits gerühmten Wer­ken, lassen an Trefflichkeit der Zeichnung und Vollendung des Stiches nichts zu wünschen übrig. ' ,d

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37) Nova Acta Acad. Naturae Curiosorum Vol. Xi. ^ *