i66 Vier und zwanzigstes Kapitel.
sungen von geringer Ausdehnung sind eben nicht sehr selten.
Wasserblasen.
S. 250. Z. i8. — Krankheit. 356 )
Ein Tbeil der Gefäßhant verknöchert.
Gelegentlich geschieht es, obgleich, wie ich glaube, sehr selten, daß ein Theil der Gefaßhaut in Knochen verwandelt wird. Ich selbst habe nie eine solche Struc- turveränderung in dieser Haut beobachtet, Or. Söm- rnerring aber meldet, daß er ein Specimen dieser Krankheit in seiner Sammlung aufbewahre.
Krankhafte Erscheinungen der Hirnsubstanz.
Abscesse. 357 )
0.251. Z. 21. — Geschwürs. 3 ^)
.Sehr weiches Hirn.
S. 252. 3. 15! — werden.
Bisweilen wird aber auch ein Theil der Marksubstanz des Gehirns krankhaft weich, verliert seine natürliche Textur und bekommt beynahe die Consistenz von Eyerkäse. Or. lohn Hunter, Armenarzt, hat dieß an dem Marke der Hemisphären des Gehirns, nahe an den Ventrikeln beobachtet. Er hat diese Erscheinung bey Blödsinnigen, die schon bejahrt waren, und auch in der Apoplexie mit Blutergießungen gefunden. -Auch ich habe einen oder zwey Fälle dieser krankhaften Structurveranderung in' einem Theil der Medullarsub- stanz des Gehirns beobachtet.
556) Metzger fand an der Basis des Gehirns vier Wasserblasen, eine von der Größe eines Gansecvcs. Biga Obs. p. 5. — Mehrere Wasserblasen in der linken Hirichalfts
. ^ befinden sich jn meiner Cammlunq.
<557) 'Haiti. Engrav. Fase. 10 . Platfe VI.
55 0 ) Ed. Tyson Phil. Transaet'. Ff, Lüg. die' eine Hälfte ; des Gehirns fpdaeelirt, und eia Stein (?) im Gehirn. (Il aller Eibl. cliir. p, 540.)