Krarikh. Erscheinungen aut Hirn rc. 165
Sehr starke Verwachsungen Der festen Hirnhaut mit der Hirnschaale.
Bisweilen findet'man eine starke Verwachsung zwischen der festen Hirnhaut und der inneren ^erke des Craniums. Di-eft Verwachsung bildet sich vorzüglich durch kleine Blutgefäße, die von einem Theil zum andern Theil übergehen, und zugleich durch eine feste Anheftung des fibrösen Theils der Membran an den Knochen. Im natürlichen Zustande aber kann man die- feste Hirnhaut vollkommen von dem Eranium trennen; doch kommt cs zuweilen vor, daß die Verwachsung so stark ist, daß man sie unmöglich von einander trennen kann. Die-harte Hirnhaut verwandelt .sich in solchen Fällen an verschiedenen Stellen in zwey Schichten, von denen die eine an dem Knochen anhangt, die andere aber auf der Pia mater aufliegt. Ob ^diese widernatürliche starke Verwachsung von einem vorhergehenden entzündlichen Zustande der festen Hirnhaut kommt, oder aus einer anderen Ursache entsteht, kann ich nicht bestimmen; aber es ist eben keine ungewehin, liche Erscheinung. ;
Krankhafte Erscheinungen an der schleimförmige» Hirnhaut
S. 248. Z. 3. — dar stellte. ^
Ebendas. Z. 14^— Haben.
Entzündete Gefaßhaur des Hirns.
S. 249. Z. 27. — hatte. 553 )
Ebendas. Z. 32. — vorgekommen. Verwach
553) Verknöchert. Hallische Lit. Zeit. i8og. St. i53.
354) Chronische Entzündung der Spinnwebenhaut. Journal
de Med. Clair. Vol. XI.II. par Sedillot . ^
355) jPT'risberg beschrieb einen gleichen Fall. Rote 74-
Hallers Physiologie. .