Krankl). Erscheinungen an der Harnblase. -125
steinen haben wir hauptsächlich dem T>r. fVm. Hyde fVoüasten JU danken.
Die sechsteArt besteht aus vhosphorsaurer Kalkc erde mit etwas thierischem Stoff und Wasser gemischt. Sie ist ohnlängst. von Hr. Crumpton entdeckt worden. *)
Die siebente Art von Steinen ist ohnlängst von Or. Wm. Hyde PVollaston entdeckt worden. Er hat sie nur zweymal angetroffen und deßhalb muß sie als sehr selten angesehen werden. Sie gleicht dem Steine, der die dreyfache Verbindung von phosphor- saurer Magnesia enthalt; ihre Substanz bildet keine bestimmten Schichten, sondern gleicht vielmehr einer unordentlich crystallisirten Masse. Diese Art von Steinen ist aus Säuren und Alkalien zusammengesetzt, enthalt einen kleinen Antheil Oxygen und scheint ein Oxyd eigener Art. vr. PVollaston hat ihr den Namen: Blasenoxyd gegeben. **)
Bisweilen besteht ein Stein auch aus Pen verschiedenen oben angegebenen Arten, die in abwechselnden Schichten zusammengefügt sind, und bisweilen besteht er aus den Bestandtheilen der verschiedenen Steinarten zusammen verbunden, ohne oder mit einem sehr geringen Ansehen von Stratification. ***)
Obschon die Materie u. s. w. S. 136. Z. r.
S. i 85 . 3 . 32. — festzusetzen. 266 )
*) S. Thompsons System of Chemistry, Vol. 4 * p. 671. S. Philosopliical Transactions. Part. 2. igio.
0 . Dr. Wlarcets Essay upoii Caiculous Disorders, p- 88 und 89-
266) Gute Abbildungen und treffliche Zerlegung von Harn- blafensieinen von John Davy in Alex. lVLonros Ontlines of the Anatomy of H. B. Edinb. igiZ. Appendix. — fj/. Brande und Home 011 the Diffcrenees in the Striic- tiue of Calcnli which arise from their being fonned in different Parts of the urinary Passages in den Phil. Transact. for igog. wieder abgedruckt als Appendix im zweytett Vol. von Hörnes liiseases of the Prostate Cland. Loiid. rZrZ. Ein trefflicher Auszug davon befin-