Krankh. Erscheinungen an der Gallenblase. 97

Ebendas. F. 4. gesehen;

Ebendas. Z. 5. selten.

Fehlende Gallenblase.

Man sah dch Gallenblase durch einen Fehler der Urbildung fehlen. Ich selbst habe nie eine solche Mon­strosität gesehen, aber es läßt sich leicht denken, daß der Fall Vorkommen könne, weil die Gallenblase zu kei­nem nothwendigen Zweck im Körper dient. Es giebt manche ^hie'rklassen, die im natürlichen Zustande ohne Gallenblase sind.

Zu säße.

S. I5O. Z. 7. fehlen.

Man fand die Gallenblase und Gallengänge weg­gefault. Stöller in Hufelands Zourn. 1. p. 546.

Man fand statt der Gallenblase eine bloße Narbe. Chardel Monographie des Degenevations skirrheusea de lEstomac: Par. Obs. 4* p- 33-

Ebendas. Z. rZ. haben, z. B. Hufeisenför­mig; in Hufelands Zourn. r.Bd. p. 409.

Ebendas. % 20. glich. Za, man sah sie zwey Pfund solches Wasser enthalten. Uombdijue Raymnvd des maladies quil est dangereux de guerir. sdeEdit. par Giraudy. Paris rZoZ. p. 45 6 . Tonge Phil. Trans­act. Vol. XXVir. N. 3 S 3 - p- 426. fand in einer wasser­süchtigen Frau eine Gallenblase, die zehn Pfund zwölf Unzen tvvg und durch ihr Gewicht die Leber auseinan­der gedrückt hatte. Sie enthielt sieben Nößel schwarzer Flüssigkeit.

S y m p t 0 m e.

Entzündung der Gallenblasenhaute laßt sich nicht durch besondere Zufälle unterscheiden. Sie sind wahr­scheinlich dieselben, wie bey der Entzündung der häuti­gen Bedeckungen der Leber.

207) Haller El. ThyS. Tom. 6. p. 525. Not. 5. Anh.zuBmlre's ? G