96 Zehntes Kapitel.

nach G re ns Versuchen aus einer Substanz, die die Eigenschaften des Wachses und der Lymphe besitzt. *) Ein Gallenstein, der an der Außenseite chokolade- färben war und im Inneren weiße, strahlenKrmige Lagen hatte, bestand nach'vr. Sauväers aus einem harzigen Stoff, mit einem kleinen Antheil Erde, wahr­scheinlich Kalkerde, und etwas Mineral- und flüchti­gem Kali. **)'

Die Gallensteine, t>ic Dr. Poivell untersuchte, be­standen aus harzigem Stoff, Kohle, und einem thieri- schen Stoff, der verhärtetem Schleim glich ..***) Die­ser ^Gegenstand scheint noch sehr unvollkommen, und noch fernerer Untersuchungen zu bedürfen.

Galle.

' S. 147. Z. 11. a u fh u st e t. Auch erinnere ich mich eines Falls, wo die Gallr in der Gallenblase vollkommen dem Eyweiß in einem rohen Ey glich. Diese Art von Stoff bildet einen Bestandtheil der Galle, und cs scheint, daß in dem gegenwärtigen Falle die übrigen Bestandtheile fehlten. Die Würkung kann vielleicht von einer sehr unvollkommenen Action der Absonderung in der Leber abgehangen haben. Die Leber war auch -hier nicht gesund, mir scrofulösen Knoten besetzt, und die Sangaberdrüsen des Gekröses litten an der näm­lichen Krankheit.

Ebendas. Z. 29. ab zu h ängen. £ ° 2 ) r S. 148. 9 . 3 . ausgedehnt. £o6 )

*) S. Johnson s -Animal Chemistry, Vol. II. p. 355.

*0 ©» Br. Saunders Treatise 011 tlie Liver, p. 119. Erste Ausgabe. .

***) S. Br. Powell's Observations on the Bile and its diseases.

205) Krankhafte Galle. H i l d e b ra n d t von den Un­reinigkeiten. Reil Biss, de Folycholia. G 0 ldwitz Pathologie der Galle.

206) Von zehn Pfund und zwey Unzen Galle. Haller Elem. fhys. Tom, 6. p. 524,