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Krankhaste Erschein. a. d.Hodenu. Saamenst. 20z
Wasser ansammelt, hat eine pyramidalrsche Gestalt, und nähert im Verhaltniß des Grades der Ansammlung sich mehr oder weniger dem Bauchring. Er erstreckt sich bisweilen fast bis zum Bauchring hinauf. Der Sack ist in verschiedenen Fallen mehr oder weniger dick. Oft ist er kaum dicker als die Scheidenhaut in ihrem natürlichen Zustande; bisweilen hingegen, wenn die Ansammlung groß ist, wird er drey oder viermal dicker und offenbar blättrig.^ 32 ) In solchen Fallen ist auch der Hoden merklich zusammen- gedruckt, und man sah ihn als Folge von dieserZusammen- drückung schwinden. Die angesammelte Flüßigkeit ist gelblich, grünlich, oder bräunlich, und ähnelt in ihren Eigen? fcbaften dem Blutwasser.' Diese Krankheit ist in bejahrten Personen häufig mit einem scirrhbsen Instand des Hodens verbunden, ^23) welcher nachgehends besonders erklärt werden soll.
Wasserblasen.
Wasserblasen hat man bisweilen in der Höhle der Scheidenhaut des Hodens entweder los oder anhangcnd gefunden; allein ich hatte keine Gelegenheit sie zu untersuchen^ 3 4) m ,j> sw sinh auch ganz und gar nicht gemein.^)
Verwachsungen.
Die Scheidenhau: wird oftmals ^ 3 mit her Oberfläche des Hodens verwachsen gefunden. Die Verwachsung
*) Morgagni , Epift, IV. Ait. 30,
433) Bey dem Wasserbruche der eigenen Haut des Hodens sah ich wenigstens noch allemal die Haut verdickt und blätterig.
433) Auch in den Verspielen, die ich ans Erwachsenen auf-? hebe, ist der Hoden mehr oder weniger verdickt.
434) Wasserblasen bade ich äusserst häufig Ln bejahrten Per, sonen am Hoden hängen gefunden.
43;) Verwachsungen des Hodens mit seiner Scheidenhaut müssen in England häufiger als bey uns., hingegen Wasi serblasen bey uns häufiger als in England Vorkommen; wenigstens erinnere ich mich nrcht, in wenigstens sechzig, wo nicht hundert, Fällen, wo ich Hoden untersuchte, irgend eins beträchtliche solche Verwachsung angerroffen zu haben.