-U
ßttichr tfj
beym Inf:
mg bet l in einem
Der i>en
ep ßtfty
»MM, lang vermal a» ler
In;
iiiiü in tta
ßkßhi,
'unter , Oti
it ffl'K«
Krankhafte Erscheinungen an der Harnröhre- 20,
selben Harnröhre. Auch geschieht's zuweilen, daß die Zusammenschnürung sich mehr an der einen Seite des Kanals als an der andern findet, und der Gang dadurch gekrümmt wird.
Fleischgewächschen.
Bisweilen zeigt sich ein kleiner fieischiger Auswuchs in der Harnröhre. Diesen nennt man Karuukel (Carnncle), und er pflegte ehedem als die allergemeinste Ursache der Verstopfung im Kanal angesehen zu werden; allein seitdem Zergliederungen von Leichnamen häufiger wurden, fand man sie sehr selten wirklich vorhanden.
Ich weiß einen Fall, wo eine dünne Lage von erdiger Materie sich von der Blase an durch die ganze Lange der Karnrohre erstreckte.
Widernatürliche Mündung der Harnröhre.
Die Karnröhre öffnet sich bisweilen nicht an dem vorspringenden Ende der Eichel der Ruthe, 429) sondern unter ihm, wo sich gewöhnlich das Bändchen befindet, und in diesem Falle fehlt das Bändchen. Sie besteht aus einer kleinen runden Oeffnung, die viel kleiner ist, als? wenn sie ihre natürliche Endigung in der Eichel hat. Ich sah ein Beyspiel von dieser Bildung der Theile, wo ein Kanal außer der Harnröhre gebildet war, ungefähr zwey Zoll in der Lange hatte, und sich an einem Ende in einen blinden Sack endigte, am andern sich in der Eichel dort öffnete, wo dieß gemeiniglich die Harnröhre thut. Wie häufig diese Varietät seyn mag, will ich nicht auf mich nehmen zu bestimmen ; diese Abweichung in der Struktur kann man nicht als eine Krankheit ansehen, sondern bloß als eine Mißbildung der Theile, die meines Wissens von keinem wesentlichen Nachtheil begleitet wird.
429) Dieß sind die gar nicht seltenen so genannten Hypofpa- diaei, dergleichen ich ebenfalls sähe, und die in einigen Fallen so gering nrar, daß sie wohl kaum die Fruchtbarlerl dev Beyschlafö hindern konnte.
N 5