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Zehntes Kapitel.

VH. Man fand im gemeinschaftlichen Gallengang ek- nen Spulwurm stecken. 312 )

Ja man sah einen lebendigen Wurm durch einen in der Gallenblase entstandenen, durch die Bauchdecken durchge­brochenen Absceß herauskommen 313 )

VIII. Man sah die Gallenblase durch einen Fehler der Urbildung fehlen. 3I4 )

IX. Man will sie auch im Gegentheile doppelt angetrof­fen haben. 315 )

X. Man sah die Gallenblase leer und so znsammenge- zogen, daß man Mühe hatte, sie zu finden. 31

XI. Man sah die Gallenblase nicht birnförmig, wie gewöhnlich, sondern eine ganz unregelmäßige Gestalt haben.

XII. Ich fand die Gallenblase, durch eine Verdoppe­lung des Bauchfells, wie durch ein breites Band, von der Leber locker hinab hangen.

XIII. Man sah die durch einen Stein verstopfte Gallenblase, mit einer durchsichtigen Feuchtigkeit an- gefüllt, ausgedehnt, und so dünne, daß sie einer Fisch­blase glich. 317 )

3x2) Siehe Diedrich de Calculis. Halae 1778. pag. 91.

313) Siehe Kircklcind Inquiry into Medical Surgery. Volum, II. pag. 186.

314) Siehe die tnfflitf>e Schrift von E. G. Elvert Praefide CK Er. Jaeger Diflertat. de Hepatitide cum naturali Veficae fei leae defeftu. Tubing. 1780. 4. wo auch alle bis ÜUs seine Aeit bekannte gleiche zuverlaßigeFälle angeführr werden. Auch Eruikshank sah sie in einemKindefehlen. Auch kommr noch ein Beyspiel mBaldingers neuem Maga­zin für Aerzte, im ersten Bande, im dritten Stück, Seite 274 vor.

zx;) Haller in seinen Efementis Phyfiologiae, im sechsten Bande, Seite 524. führt Fälle davon an.

Halbdopvelt aus einem Ochsen bildet die Gallenblase

Ruysch in den OMervationibus anatomico - chirurgicis. Fig. 71 UNd 72, pag. 82 und 83 ab.

3*6) Annolationes Acadernicae, pag. 83. bl. III.

3 * 7 ) Walter Annotationes Academicae, pag. 84 - N. V*