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Kränkliche Erscheinungen am Herzbeutel.
gen würden. Diese Materie zeigt sehr häuflg auf ihrer innern Oberfläche, kleine, unregelmäßige, blättrige Fortsätze, die ihm .das Ansehen von Frangen geben, auch oft Verbindungsfaden bilden, zwischen der Portion dieser Materie, die den Herzbeutel selbst bedeckt und derPortion, welche die Fortsetzung des Herzbeutels oder die unmittelbare Bedeckung des Herzens überzieht. Diese Materie gleicht sowohl au Farbe als Struktur, der gerinnbaren LprWhe des Bluts, und ist auch wahrscheinlich nichts anders, als diese durch eine besondere Wirkung 5 ) der feinen Blutgefäße des Herzbeutels vom Blute abgesonderte Substanz..Jur nämlichen Ieit,§) wenn diese Lage von breyrger Materie auf die innere Oberfläche des Herzbeutels abgesetzt wird, sammelt sich in seinerHohle mehr oder weniger voy einer bräunlichen oder gelblichen Materie an; von dieser, findet mau bald kaum wenige Unzen, bald mehr als zwep Pfund (eine Pinte).- In ihr schwimmen lose Faden von obgedachter Materie; auch ist ihr gelegenhertlich Eiter beygemlschk. Diese
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<) Daß hiezu eine besondere WirkUM ber ftiney Blutgefäße erfordert werden , dürfte man doch bezweifeln; 'denckiß e) nicht weit einfaästr, die i Sache'so zu Erklären-: beutet wird entzündet, und sondert, wie alle entzündete Membranen, häufiger seine Feuchtigkeit ab; indem aber die Saugadern-des Herzens und des Herzbeutels zugleich durch dle'Entzündung in ihrem Geschäfte gestört weEn, und dar her nur den wässerigem feinem Theil des Herzbeutelwassers wiederaufnehmen, den dicken gallertartigen Theil aber zurück lassenso bildet sich .dieser alllnälUig zu einer wahren zellsioffartigen Membran.ym, wie unser Verfasser.nmterM- ten im dsitten Kapitel vvMffLlch schildörk- ' ^
6) Daß^dftse breyige Materre-eigesss a.bges^tzt. werde , iss-mir, wie gesagt,' nicht wahrscheimich, rben fo -'weniD 'ü'ks daß-rin Schnupfen/der eitexartM, gMe^der, gelblich grssrchKchzM in derGestalt abgezetzt werde; sondern eben aus dem ciallert- artigen Theile des angesgm.m.eften Wassers,, bildet sich diese ■i breyige Mmbran. ;*••• ; v..-> nvi
Daß aber bey der Wasschfucht des HerO'mtrls diese Membran nicht gefunden.wird ^"dnrf nicht befremdsu; hier nämlich sammelt sich wegett Lragtzeit der SaUMdeM,(4>as Wasser langsam ohne Entzündung, an, iw jenen.Fallen aber geschwind mit einer Entzündung, welche auch die.Gqnga^rn in ihren Geschäften so bindert, oder «erMdM^ M.sse ih-
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